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Alpe – Adria - Vom Gasteinertal bis zur Adriaküste



Das Projekt Radweg Alpe Adria entstand im Jahr 2008 als Beispiel grenzüberschreitender Zusammenarbeit von SalzburgerLand, Kärnten und Friaul-Venetien.
Wir starten im imposanten Gasteinertal und radeln bis zur romantischen Küste der Adria nach Grado. Mehrere contraire Landschaftsbilder bestimmen die Eindrücke dieses beliebten Radwegs. Vom Salzburger Land bis Tarvis bewegen wir uns noch im österreichischen Flair und können die Blicke auf hohe Gebirgsmassive und grüne Almwiesen genießen.
Weiter südlich wird das Ambiente immer italienischer, die Täler werden breiter und die Bergketten machen den sanften, grünen Hügeln Platz. Auf unseren Wegen begegnen uns hübsche Ortschaften wie Tarvis im Dreiländereck. Weitere Glanzpunkte unserer Reise sind die wiederaufgebauten Städte Venzone und Gemona, die Provinzhauptstadt Udine, die Fes- tungsstadt Palmanova, die Römerstadt Aquileia und die Lagunenstadt Grado.
Die Radwege sind meist gut ausgebaut. An den ersten Tagen müssen wir noch einige Steigungen bewältigen, doch je näher wir uns an die Küste herantasten, desto mehr können wir uns auf ebenes Gebiet freuen.

1. Tag  Anreise
Dorfgastein – Mölltal  (ca. 30 km)

Den ersten Radtag starten wir im Gas- teinertal. Die Gasteiner Ache führt uns in das höher gelegene Bad Gastein, wo wir einen imposanten Wasserfall bewundern können. Bald haben wir die Tauernschleuse in Böckstein erreicht, die das Gasteinertal mit dem Kärntnerischen Mölltal verbindet. Sie ist eine Alternative zur Tauernautobahn. Mit dem Verladezug gelangen wir in das Bundesland Kärnten.

2. Tag
Mölltal – Raum Spittal  (ca. 50 km)
Nun begleitet und der Fluss Möll talabwärts durch die malerische Hochgebirgslandschaft bis in die Ortschaft Möllbrücke. Dort mündet die Möll in die Drau, die uns von nun an Geleit gibt. Durch das nun breitere und landwirtschaftlich gut genutzte Drautal erreichen wir über
hübsche Ortschaften die Komödienstadt Spittal mit dem wunderschönen – Renaissance Schloss Porcia. Dort finden jedes Jahr im Sommer gut besuchte Freilicht Veranstaltungen statt. Der Bus bringt uns zur Übernachtung ins Dreiländereck

3. Tag
Kranjska Gora – Raum Venzone (ca. 70 km)

Auf einer still gelegten Bahntrasse radeln wir der beseelten Gemeinde Tarvis, dem Knotenpunkt des Dreiländerecks, entgegen. Dort befindet sich ein schöner Markt, der in den 50er Jahren von unzähligen Kärntnern und Slowenen heimgesucht wurde. Wir radeln durch mehrere Tunnels in das felsengesäumte Kanaltal, das die Karnischen Alpen von den Julischen Alpen trennt. Jetzt nennt sich der Fluss Fella unser Begleiter, der munter durch das Kanaltal plätschert. Einige Tunnel, die wir durchradeln geben dem Tag eine leicht abenteuerliche Note. Auf der alten Bahntrasse kommen wir mit unseren Drahteseln gut voran und passieren idyllische Orte wie Ugovizza und Pontebba. Das Kanaltal, präsentiert sich spektakulär als canyonähnliche Bodenvertiefung. Schon bald erreichen wir die Gemeinde Moggio Udinese, die für archäologische Münzfunde bekannt ist. Die Abtei San Gallo grüßt malerisch von einer Erhöhung – im Hintergrund die zauberhafte Bergwelt der Julischen Alpen.

4. Tag
Raum Venzone – Udine (ca. 75 km)
Wir erreichen schon nach wenigen Kilo- metern Venzone.
Die Stadt vermittelt einen mittelalterlichen Eindruck, doch der Schein trügt. Venzone wurde samt Dom Stein für Stein nach einem Erdbeben im Jahre 1976 originalgetreu wiederaufgebaut.
Von nun an weitet sich das Tal und die südliche Atmosphäre tritt immer mehr in den Vordergrund. Die Landwirtschaft spielt von hier an eine größere Rolle.  Nicht mehr weit ist es in die Provinzhauptstadt Udine. Eine interessante Führung in Udine rundet diesen wunderschönen Radtag ab.  Die historische Stadt lässt ihren venezianischen Stil in allen Gassen, Gebäuden, Säulen und Piazzas erkennen. Die 100.000 Einwohnerstadt ist die ehemalige Residenz der venezianischen Stadthalter.

5. Tag
Udine – Grado (ca. 60 km)

Wieder auf den Sätteln beradeln wir jetzt ein neues Landschaftsbild mit grünen Hügeln die weitläufig mit Weinreben bepflanzt sind. Die Meeresbrise liegt bereits in der Luft, wenn wir in die Festungsstadt Palmanova einradeln. Der Radweg führt uns weiter nach Aquileia, das zur Römerzeit eine der bedeutendsten Städte war.
Hier treffen wir auf eine uralte, wunderschöne Basilika deren Entwicklung auf die Jahre 314 n. Chr. zurückgeht. Eine 6 km lange Brücke mit sagenhaft schönen Ausblicken auf das Meer führt uns über die Lagunen von Grado.

6. Tag  Heimreise             

Zustiege

Kempten Eisstadion (Memminger Straße)
Türkheim (Rasthof Kneippland, ARAL-Tankstelle)

RAD Alpe Adria - vom Gasteinertal bis zur Adriaküste


Do. 21.05. bis Di. 26.05.2020
ab 783,- €
ausgebucht
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