Der Neusiedler See - Rund um den Steppensee



Der Neusiedler See ist nach dem Plattensee der zweitgrößte Steppensee Europas. Er hat eine Größe von 320 km², seine tiefste Stelle misst max. 2 Meter. 
Ein, bis zu 5 km breiter Schilfgürtel, der fast den ganzen See säumt, bietet aufgrund eines intakten Ökosystems eine einzigartige Flora und Fauna.
Geschützt wird dieses Paradies durch die Errichtung des Nationalparks und der Ernennung zum UNESCO Welterbe. 
Der See hat keinen natürlichen Abfluss und wird nur von Niederschlägen gespeist, was erhebliche Schwankungen für den Wasserstand bedeutet. 
Der Großteil des Sees liegt auf österreichischem Terrainein kleiner Teil auf ungarischem Boden. Das milde Klima schafft optimale Bedingungen für die Winzer, die ihre Reben überwiegend an der Westseite anbauen.
Auch uns Radlern kommt dies mit 300 Sonnentagen pro Jahr entgegen.
Die Radwege sind flach und durchwegs bestens ausgebaut.

1. Tag  Anreise, einradeln an der Donau
Grein - Raum Marbach
   (ca. 40 km)
Nach dem Ausladen der Räder beginnen wir unsere Radtour in Grein und radeln an den Ufern der Donau entlang.
Dort, wo der Strom sich entschloss, seinen Weg durch harten Granit zu nehmen, hinterließ die Donau einen Fjord voller Wirbel und Strudel - den Strudengau. Die einstigen Stromschnellen sind längst verschwunden, geblieben ist eine reiz- volle und beeindruckende Landschaft.
Hoch über der Donau thront der Marien-
Wallfahrtsort Maria Taferl.

2. Tag  Südufer Rust – Fertöd   (ca. 45 km)
Nur noch wenige Kilometer trennen uns von Mörbisch, bekannt für seine sommerlichen Seefestspiele. Der Radweg geleitet uns auf das ungarische Südufer des Neusiedler Sees. Die Stadt Sopron  (dt Ödenburg) begeistert mit schönen Ge- bäuden aus der Renaissance.
Auf unserem Weg liegen verträumte Ortschaften und Streusiedlungen wie Balf, das ein Thermalbad beherbergt, das bereits die Römer nutzten. Danach grüßt uns in Fertöd einer der größten Herrensitze Ungarns - bekannt als das „Ungarische Versailles“ erbaut von den Fürsten Esterhazy.
Wir gelangen wieder auf österreichischen Boden nach Pamhagen. Nicht weit von hier befindet sich der niedrigste Punkt Österreichs auf 114 m Seehöhe.

3. Tag  Ostufer
Seewinkel - Lackenwradweg  (ca. 65 km)
Den heutigen Tag starten wir durch Weinkulturen, aber auch die „Lacken“ sind unsere Wegbegleiter. Lacken nennt man im Burgenland seichte Wasserflächen, die aber im Sommer oft austrocknen und deren Ufer meist verschilft sind. Sie bieten sich daher bestens als Brutfläche für die Vogelwelt an.
Unser Radweg führt uns durch die Hölle (so nennt man dieses Gebiet) und weiter nach Ilmitz, wo sich ein Nationalparkinformationszentrum befindet.
Wir gelangen an den Zicksee, der sich bestens zum Surfen eignet. Über Schloss Halbturn gelangen wir nach Mönchhof, den ältesten Weinort Österreichs.
Ein paar Tritte in die Pedale und wir bestaunen die kleine Basilika in Frauenkirchen.

4. Tag  Westufer
Podersdorf - Mörbisch  (ca. 60 km)
Unser Startpunkt Podersdorf ist übrigens der einzig schilffreie Uferabschnitt. Über die Zitzmannsdorfer Wiesen, die zum Nationalpark gehören, radeln wir nach Neusiedl, dem Verwaltungszentrum der Region Neusiedler See.
Hier ändert sich das Landschaftsbild.  Die Ausläufer des Leithagebirges bergen im Gegensatz zum Ostufer einige kleinere, aber nicht nennenswerte Steigungen.
Es reiht sich ein Weingarten an den Anderen. Dazwischen wachsen prächtige Obstbäume. Kapellen und Bildstöcke bereichern ebenso das friedvolle Landschaftsbild. Klangvolle Winzerorte wie Jois, Winden und Breitenbrunn, alle warten mit gemütlichen Buschenschenken auf uns Radler.
In Rust angekommen, erwartet uns die Freistadt am See mit ihren malerischen Gassen, mit der Fischerkirche und den Störchen, die hoch oben auf dem Schornstein nisten.
Weiterfahrt zur Zwischenübernachtung.

5. Tag  Ausradeln entlang der Donau
Grein - Mauthausen    (ca. 35 km)
Wir starten wieder in Grein und bewegen uns flussaufwärts auf dem flachen Rad- weg in Richtung Mitterkirchen, wo ein originalgetreues hallstadtzeitliches Dorf nachgebaut wurde.
Wir durchradeln das fruchtbare Machland, das durch den Gemüseanbau bekannt geworden ist. Dieses Gebiet wurde bereits häufig von schweren Überschwemmungen heimgesucht.
In Mauthausen, wo die Donau das Wasser der Enns aufnimmt, können wir die schönen Patrizierhäuser bewundern, bevor wir die Heimreise antreten.

Unsere Leistungen:

- Fahrt im modernen Fernreisebus
- 4 x Übernachtung / Halbpension in guten Mittelklassehotels
- Stadtführung Rust
- Radreiseleitung Alex

Zustiege

Kempten Eisstadion (Memminger Straße)

RAD Neusiedler See - rund um den Steppensee


Di. 10.09. bis Sa. 14.09.2019
ab 590,- €
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