Sardinien - die Perle im Mittelmeer



Sardinien gilt als die Insel der traumhaften Küsten und Strände, aber  das zweitgrößte Eiland im Mittelmeer hat noch viel mehr als das zu bieten.
La Macchia, der blühende Teppich von Sträuchern breitet sich über die Insel aus und erfüllt die Luft mit dem Aroma von Wacholder, Thymian, Rosmarin, und noch einer Vielzahl an Pflanzen mit heilender Wirkung.
Immer wieder treffen wir auf Schaf- und Ziegenherden, die das Landschaftsbild prägen.
Wirtschaftlich gesehen, lebt Sardinien, nach dem eingestellten Erz- und Kohleabbau, hauptsächlich vom Tourismus.
Das mediterrane Klima sorgt im Frühjahr mit besten Bedingungen für einen gelungenen Radurlaub.
Wir haben die schönsten Gegenden für Sie erkundet und unsere Radtouren so gewählt, dass wir die Möglichkeit haben,   die unzähligen Winkel Sardiniens kennen zu lernen, die uns mit mannigfaltiger Schönheit beeindrucken.
Vom Nordosten der Insel bis in den Süden, entlang der Westküste, und  wieder in den idyllischen Norden, lassen wir uns von der Perle im Mittelmeer bezaubern.
Da wir uns in einer hügeligen Landschaft befinden, sind die Tagesetappen kürzer gehalten. Gute Kondition sowie gutes Radmaterial (Bremsen) sind erforderlich.


1. Tag Anreise 
(Übernachtung auf der Fähre)                       

2. Tag
Ostküste (ca. 55 km)
Wir starten unseren ersten Tag mit einer kurzen Busfahrt nach Ala d. Sardi , um uns  den Anstieg auf ca. 700 Höhenmeter zu ersparen. Nach dem Ausladen der Räder bewegen wir uns immer in Richtung Ostküste nach Posada. Wo wir auch hinsehen, ist der Blick ins Grüne frei.
Auf unserem Weg begegnen uns immer wieder knorrige Eichen, deren Stämme geschält wurden, weil die Rinde für die Korkerzeugung gewonnen wird.
Die Landschaft ist sehr dünn besiedelt und bietet Natur pur.
Nach kürzeren Anstiegen gibt es immer wieder längere Abfahrten, bis wir schließlich zum Lago di Posada gelangen, einem idyllisch angelegten Stausee, der an seinen Ufern mit aufgeforsteten Pinien verziert ist.
Hoch über Posada thront die Ruine des  Castello della Fava aus dem 12. Jahrhundert und bietet einen grandiosen Aus- blick. Am Strand von La Caletta erwartet uns Erfrischung und Erholung, bevor wir mit dem Bus zu unserem Hotel nach Nuoro fahren.
Die 35.000-Einwohner-Stadt ist Bischofssitz und Provinzhauptstadt.


3. Tag 
Nuoro Rundtour (ca. 50 km)
Den heutigen Radtag beginnen wir in Nuoro. Durch die blühende Macchia strampeln wir üppigen Weinfeldern ent- gegen. Hier gedeiht ein sehr guter Wein, der Cannonau, ein kräftiger, schwarz-roter Rotwein, der bestens mit den Hammelspezialitäten der Sarden harmoniert.
Oliena ist ein reiches Bauerndorf mit ca. 8000 Einwohnern, das sich malerisch unter dem Supramonte präsentiert.
Bald passieren wir das berüchtigte Banditendorf Orgosolo. Noch bis vor 40 Jahren standen hier Entführungen von Groß- grundbesitzersöhnen und Diebstähle von ganzen Viehherden an der Tagesordnung.
Typisch für Orgosolo sind auch die „Murales“, Wandmalereien an den Häuserfassaden, die von der, sich 1975 anbahnenden Autonomiebewegung zeugen. Sie sind aber auch leidvolle Bildergeschichten über die sardische Vergangenheit.

4. Tag
Raum Oristano mit Halbinsel Sinis                     
(ca. 50 km)
Die beschauliche Provinzhaupthauptstadt Oristano ist der Ausgangspunkt unserer heutigen Etappe.
Auf durchwegs flachen und meist asphaltierten Wegen gelangen wir dann auf die Halbinsel Sinis. Dort gibt es im Norden unendliche Strände, die im Hochsommer von Tausenden von Campern und Surfern belagert werden. Der Strand von Is Arutas lädt zu einem kurzen Spaziergang ein.
Aber Vorsicht, wer sich erlaubt eine Handvoll des reisähnlichen, weißen Quarz- sandes mitzunehmen, wird wegen Dieb- stahls kurzerhand angezeigt!
In San Giovanni di Sinis bestaunen wir die älteste Kirche Sardiniens.
Einst lag dort einer der größten und wichtigsten Handelshafen Sardiniens.


5. Tag
Insel Sant`Antioco (ca. 45 km)
Die Insel Sant ´Antioco ist durch einen flachen Meeresarm vom Festland getrennt. Das einzige Städtchen darauf, Sant`Antioco, ist ein betriebsamer Hafen, in dem früher Silber und Blei vom Festland verschifft wurden.
Wunderschöne Felsriffe und Strände machen diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis. Weitläufige Weinfelder und die immer präsente Macchia bescheren uns unvergessliche Erinnerungen.
In der Lagune von Sant`Antioco scharen sich im  Frühjahr und im Herbst hunderte Flamingos. Die freundlichen Bewohner von Sant`Antioco sind Ligurer, die aus dem nördlichen Tunesien vertrieben wurden.


6. Tag 
Raum Santadi - Costa del Sud    (ca. 45 km)
Heute befinden wir uns an der Südspitze der Insel.
Nachdem wir unsere Räder ausgeladen haben, starten wir einen spektakulären Tag mit herrlichen Eindrücken auf Steil- küsten und traumhaften Badestränden.
Von Santadi ist es nicht weit bis zur Grotte Is Zuddas. Eine große, imposante Tropf- steinhöhle mit mehreren Sälen im Monte Meana, die wir besichtigen.
Wir überwinden eine gut befahrbare Steigung nach Teulada, eher wir auf die Costa del Sud zukommen.
Auf der kurvigen und hügeligen Küstenstraße haben wir ständigen Ausblick auf die kristallklaren, smaragdgrünen Lagu- nen, und werden uns einen Sprung in die erfrischenden Fluten gönnen.
Der kleine Badeort Chia, mit seinen bis zu 25m hohen Sanddünen, ist bekannt als einer der heißesten Punkte Sardiniens.

7. Tag
La Maddalena und Caprera (ca. 35 km)
Ein Radtag auf den nördlichen Inseln Sardiniens, La Maddalena und Caprera, bildet den krönenden Abschluss unserer Reise.
Beide Inseln sind Teil des Naturparks und haben paradiesisches Flair. Vom Wind über Jahrtausende bizarr geformte Granitformationen und Klippenzungen, die ins Meer hinausragen, gleichen Bilder- buchimpressionen. 
Von Weitem erkennt man den mächtigen Bär aus Granitfelsen, der auf das Capo d´Orso hinunterblickt.
Durch die Wohngebiete der hier lebenden US-Soldaten gelangen wir zur Brücke, die uns auf Caprera bringt.
Hier entstand 1855 das Landgut des berühmten Freiheitskämpfers Giuseppe Garibaldi, das heute ein Museum birgt. Wieder zurück auf La Maddalena geht es jetzt an der Strada Panoramica vorbei an den herrlichsten Buchten der Insel mit karibischer Atmosphäre.
Die Busfahrt zur Fähre über die Costa Smeralda rundet den Tag ab.
Als hier die Superreichen einzogen, wurde die Costa Smeralda zum touristischen Motor Sardiniens, wo durch das Know- how der Architekten der Bau von Hotels, Villen und Häfen, ohne Entstellung der Küste gelang.
Im Anschluss machen wir uns auf die Heimreise und übernachten auf der Fähre Olbia - Livorno.

8. Tag Heimreise                                                     

Zustiege

Füssen (Festplatz)
Kempten Eisstadion (Memminger Straße)

RAD Sardinien


Mo. 22.04. bis Mo. 29.04.2019
ab 998,- €
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