Vom Süd-Elsass ins Burgund auf dem EuroVelo 6 - romantisches Doubs-Tal, Besançon, Dole



Ein absoluter Traum für jeden Radfahrer! Der EuroVelo 6 (EV 6) ist einer der schönsten Fernradwege Frankreichs.

1.Tag: Anreise mit dem Bus nach Basel - Illfurth. Von hier nach
L‘ Isle-sur-Doubs (ca. 68 km, leicht)

Bei Illfurth in der Nähe von Mulhouse (Mühlhausen) im südlichen Elsass laden wir die Räder am Rhein-Rhone-Kanal aus und starten mit der ersten Tagesetappe, die uns zunächst auf aussichtsreicher Strecke mit Blick auf die Vogesen mit dem im 1. Weltkrieg hart umkämpften Grand Ballon (Großer Belchen, 1453 m) Richtung Westen entlang dem schiffbaren Kanal führt, der mittlerweile keine wirtschaftliche Bedeutung mehr hat, sondern den Freizeitkapitänen mit ihren Hausbooten dient. Wir passieren dabei eine Schleusentreppe mit 12 Kammern, mit der die Wasserscheide zwischen Rhein und Saône, dem Zufluss der Rhone, überwunden wird und mit deren Bau bereits 1784 begonnen wurde. Die Landschaft, die wir jetzt im südlichen Elsass durchfahren, wird Sundgau genannt. Mit ihren lieblichen Dörfern wie Dannemarie und kleinen, altertümlichen Städten wie Montbeliard, die bis 1793 als Enklave württembergisch war, kommt sie einem vor wie aus einer längst vergangenen Zeit. Zwischendrin jedoch passieren wir die großen Peugeot – Fertigungshallen bei Sochaux. Weiter fu¨hrt der Radweg zwischen Kanal und dem Flüsschen Le Doubs durch die wunderschöne, sanfte und ruhige Landschaft der Franche – Comté, der „Burgundischen Pforte“ bis wir schließlich an unserem Etappenziel L‘Isle-sur-Doubs ankommen. Nach kurzer Busfahrt erreichen wir unseren Übernachtungsort Besançon, wo wir drei Nächte wohnen.

2. Tag: Von L’Isle-sur-Doubs nach Besançon (ca. 66 km, leicht)
Der Bus bringt uns wieder zurück zum gestrigen Etappenende nach L’Isle-sur-Doubs. Von dort radeln wir weiter das romantische und verkehrsarme Tal des Doubs auf dem EV 6 abwärts auf einer der spektakulärsten Strecken unserer Reise. Das Tal des Doubs windet sich und gibt immer wieder bezaubernde Ausblicke auf historische Orte der Gegend frei, bevor wir Baume-les-Dames erreichen, einem der touristischen Hauptorte der Region, an einer Talweitung oberhalb des Flusses gelegen. An schönen Tagen begegnen uns mit Sicherheit Hausboote. Nach der großen Flussschleife von Deluz wird das Tal etwas breiter und wir radeln auf flacher Strecke bis zur einer Radler-Einkehr kurz vor Besançon. Nach einer Flussbiegung überrascht uns der Blick auf die riesige Zitadelle von Besançon, die das Tal beherrscht mit ihren mächtigen Wehrmauern hoch über der Stadt. Der Radweg führt uns mit einem Tunnel unter der Zitadelle durch mitten in die malerische Altstadt von Besançon, wo unsere Tour endet. Besançon ist die Hauptstadt der Region Franche-Comté mit ca. 100.000 Einwohnern, die wegen der vielen Parks und Grünflächen und Promenaden entlang des Flusses als grünste Stadt Frankreichs gilt und deren unversehrte, 100 hm über der Flussschleife gelegene und 11 ha großen Zitadelle von Vauban, dem Baumeister des Sonnenkönigs Ludwig XIV. um 1674 erbaut, als UNESCO Weltkulturerbe gilt. Man kann den Aufenthalt in der Altstadt auch nützen, um mit dem Rad den Hügel der Zitadelle zu erklimmen, von wo man einen umfassenden Ausblick über die Stadt und den Fluss genießt.

3. Tag: Königliche Salinen – romantisches Louetal (ca. 70 km, mittel)
Mit dem Bus geht es nach Osselle mit seiner Tropfsteinhöhle, die seit dem 13. Jahrhundert bekannt ist. Wir steigen auf die Räder, verlassen den Fluss und den EV6 und gelangen in den herrlichen Laubwald „Foret de Chaux“, wo früher das Holz für die Königlichen Salinen geschlagen wurde. Dann überrascht uns ein großartiges Bauensemble mitten in der Abgeschiedenheit der Landschaft, die Königlichen Salinen von Arc-et-Senans. Das Bergwerk mit angegliederten Bauten wurde im 18. Jahrhundert errichtet im Stil einer klassischen Stadt und gehört zum UNESCO Weltkulturerbe. Wir haben die Zeit zur Besichtigung der Anlagen. Danach drehen wir eine Schleife, kommen zum Flüsschen Loue, das hier einige tiefe Einschnitte bildet und radeln weiter auf kleinen Landstrassen durch eine verzauberte Landschaft. Es wird ziemlich hügelig, bleibt aber absolut romantisch und wir müssen einige Höhenzüge überwinden bis wir Ornans, den Endpunkt der Tour erreichen. Der Bus bringt uns zurück nach Besancon.

4. Tag: Von St. Jean-de-Losne an der Saône nach Dole – Orchamps und Heimreise (ca. 42 km, leicht)
Der Bus bringt uns nach St. Jean-de-Losne. Wir radeln auf dem EV 6 zunächst ein Stück entlang der Saône, biegen dann ostwärts ab Richtung Dole. Entlang dem Rhein-Rhone-Kanal und des Doubs erreichen wir das hübsche Städtchen Dole am Ufer des Doubs mit einer Hafenpromenade und einer schönen, mittelalterlichen Altstadt mit kleinen Geschäften, ganz das typische Frankreich. Hier machen wir Mittagspause, bevor wir noch ein Stück auf malerischer Strecke flussaufwärts radeln und bei Orchamps bzw. Dampierre in den Bus steigen zur Heimreise, die uns wieder über Basel, Zürich ins Allgäu führt (Ankunft gegen 22 Uhr).


Unsere Leistungen

- Fahrt im Fernreisebus
- 3x Halbpension in einem 3 Sterne-Hotel
- Radreiseleitung Hans Haslach

Besonderheiten:

Neu im Programm


Zustiege

Kempten Eisstadion (Memminger Straße)

RAD Vom Süd-Elsass ins Burgund auf dem EuroVelo 6


Do. 07.10. bis So. 10.10.2021
ab 430,- €
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